
Umsetzung des Regionalen Radwegekonzeptes
Das vorliegende Radwegekonzept beinhaltet die regionale Strategie für den gezielten Ausbau von Radwanderwegen. Alle konzipierten 24 Regionale Wege und 34 regional bedeutsame Touren wurden im Rahmen der Erstellung der Erstauflage umfassend mit den berührten Städten und Gemeinden abgestimmt. Der Ausweisung liegen klar definierte Kriterien zugrunde, die im Konzept von 2002 dargestellt sind.
Die bisherigen Ergebnisse des Umsetzungsprozesses sind sehr vielschichtig. Im Vordergrund stand die qualitative Verbesserung der radtouristischen Infrastruktur. Streckenabschnitte wurden ausgebaut, das gesamte Netz mit ca. 3.400 Haupt- und Zwischenwegweisern beschildert sowie mit 76 Informationstafeln und 8 Rastplätzen ausgestattet.
Das Konzept diente darüber hinaus als Grundlage für die
- Initiierung des BUGA- RADSTERNS
- Ausweisung der Radrundwege des Tourismusverbandes Mecklenburg- Vorpommern
- Erstellung des Konzeptes „Ausbau von Radwegen an der Müritz- Elde- Wasserstraße und dem Störkanal“
- Festlegung des regional bedeutsamen Radroutennetzes im Regionalen Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg.
Aufgrund der Komplexität und der gewünschten Regionalisierung dieses Prozesses erfolgt die Koordinierung und Moderation weiterhin durch die Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbandes in enger Kooperation mit den Gebietskörperschaften.
Schon seit der Konzepterarbeitung besteht die Projekt begleitende AG „Radwege“ (Mitglieder), die sich aus Vertretern der Landkreise und kreisfreien Städte, des Wirtschaftsministeriums, des Tourismusverbandes Mecklenburg- Schwerin sowie des ADFC zusammensetzt. Die Arbeitsgruppe des RPV tagt vierteljährlich und stimmt sich zu aktuellen Arbeitsschritten, anstehenden Umsetzungsaktivitäten sowie konzeptionellen und strategischen Maßnahmen bezüglich der qualitativen Weiterentwicklung des Radwanderwegenetzes ab.
Um den Umsetzungsprozess so effizient wie möglich zu gestalten, sind darüber hinaus weitere Partner eingebunden wie z. B. der Tourismusverband M-V, das Verkehrs-, Wirtschafts- und Landwirtschaftsministerium M-V, das Straßenbauamt Schwerin sowie die Naturparkverwaltungen und das Biosphärenreservat Schaalsee.
Als Baulastträger der touristischen Radwanderwege tragen die Kommunen jedoch die Hauptverantwortung für Planung, Bau und Unterhaltung der Wege.
Im Rahmen der weiteren Projektarbeit ist es vorgesehen, alle im Konzept erfassten Ausbauabschnitte in Abstimmung mit den Kommunen und Ministerien hinsichtlich konkreter Realisierungsmöglichkeiten zu prüfen. Das Ergebnis ist Grundlage für die Festlegung der Prioritäten für die nächsten 5 Jahre.