Regionaler Planungsverband Westmecklenburg
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Zahlen und Fakten


Gebietskörperschaften:
  • Landeshauptstadt Schwerin
  • Landkreis Ludwigslust-Parchim
  • Landkreis Nordwestmecklenburg

Größe der Region:
7.002 km²

Anzahl Gemeinden: 233, davon 26 Städte und 207 ländliche Gemeinden (Stand 31.12.2016)
   
Zentrale Orte:
  • 1 Oberzentrum (Schwerin)
  • 5 Mittelzentren (Wismar, Parchim, Ludwigslust, Hagenow, Grevesmühlen)
  • 22 Grundzentren (Bad Kleinen, Boizenburg, Brüel, Crivitz, Dassow, Dömitz, Gadebusch, Goldberg, Grabow, Klütz, Lübtheen, Lübz, Lüdersdorf, Neukloster, Neustadt-Glewe, Plau am See, Rehna, Schönberg, Sternberg, Warin, Wittenburg, Zarrentin)

Verwaltungsstruktur (Stand 31.12.2016):

  • 1 kreisfreie Stadt und 2 Landkreise
  • 24 Ämter, 8 amtsfreie Gemeinden

Einwohner insgesamt:
465.055 Einwohner (Stand 31.12.2016)

Einwohnerdichte: 66,4 EW/km²

Flächennutzung:
  • 63 % landwirtschaftliche Nutzfläche
  • 23 % Waldfläche
  • 8 % Siedlungs- und Verkehrsfläche
  • 4 % Binnenwasserfläche



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Bevölkerung:
In der Region Westmecklenburg leben mit 465.055 Einwohnern (Stand 31.12.2016) 28,9% der gesamten Bevölkerung des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern.

Die Einwohnerdichte liegt mit 66,4 EW/km² geringfügig unter dem Durchschnitt Mecklenburg-Vorpommerns und beträgt nur ein Drittel der durchschnittlichen Bevölkerungsdichte Deutschlands.

In den letzen gut 20 Jahren, seit Bestehen des Regionalen Planungsverbandes, ging die Bevölkerungszahl in Westmecklenburg um 11 % zurück. Dieser Prozess stellt sich räumlich sehr differenziert dar. Die westlichen Teile der Region sind weitaus weniger von Bevölkerungsverlusten betroffen als die südöstlichen.

Aber auch im Verlauf der betrachteten Jahre haben sich die Intensitäten der Gewinne und Verluste verändert. So hat die Landeshauptstadt bis 2009 erheblich an Einwohnern verloren. Danach ist der Bevölkerungsrückgang mehr oder weniger zum Erliegen gekommen. Auf der anderen Seite zeigt sich für den Stadt-Umland-Raum der Landeshauptstadt zwischen 1989 und 1998 ein relativ starker Bevölkerungsanstieg, bedingt durch Suburbanisierungsprozesse. Dieser setzt sich bis 2001 moderat fort. Ab 2001 musste der Stadt-Umland-Raum jedoch einen leichten Bevölkerungsrückgang hinnehmen.

Die ländlichen Gemeinden Westmecklenburgs konnten zwischen 1989 bis 2002 einen Bevölkerungsanstieg von 16 % verzeichnen. Seit 2002 gingen die Einwohnerzahlen in den ländlichen Gemeinden jedoch um 9 % zurück. Lässt man bei der Betrachtung des ländlichen Raums die durch Suburbanisierungsprozesse beeinflussten Schweriner Umlandgemeinden außen vor, zeigt sich ein abweichendes Bild. Dann erreicht die ländliche Bevölkerung 1999 ihren Spitzenwert mit einer Steigerung im Zeitraum von 1989 bis 1999 um 8 %. Seit 1999 sinkt die Bevölkerung kontinuierlich im ländlichen Raum (von 1999 bis 2012 um 11 %). Somit kann zusammenfassend festgestellt werden, dass in den 1990er Jahren vor allem die Städte von Bevölkerungsverlusten betroffen waren. Seit dem trifft es aber vermehrt und verstärkt insbesondere die peripheren ländlichen Gemeinden.

66,7 % der gesamten Bevölkerung Westmecklenburgs sind im erwerbsfähigen Alter (zwischen 15 und 65 Jahre). Der Anteil der Kinder und Jungendlichen beträgt nur 12,0 % und 21,3 % sind älter als 65 Jahre (Stand 31.12.2011).

Von den insgesamt 233 Gemeinden der Planungsregion sind 207 Landgemeinden, in denen 38 % der Einwohner leben und 26 Städte. Trotz einiger Gemeindefusionen in den vergangenen Jahren haben 36 % der Gemeinden Westmecklenburgs weniger als 500 Einwohner.